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Rr
S R bzw. r isch dr 18. Buechschtabe vom latiinische Alphabet und i de meischte Schprache en Konsonant. Dr Buechschtabe R hät i düütsche Texte e durchschnittlichi Hüüfigkeit vo 7 Prozent. Er isch demit dr föifthüüfigschti Buechschtabe i düütsche Texte.
UusschpraachIm Düütsche wird R hüt meischtens als Zäpfli-r [ʀ] (uvalere Vibrant) oder als [ʁ] uusgsproche. Urschprünglich isch dr Buechschtabe als „grollte“ Zungespitzluut [r] usgschproche worde. I Bayern, Öschterriich und dr weschtliche Düütschschwiiz isch die Uusschpraaach no immer dominant, wie au in Oscht- und Südeuropa. De Änderig vo dr Uusschpraach isch under em Iifluss vom Französische erfolgt. Mer ninnt aa, dass s uvulare R im 17./18. Jahrhundert über s Französische Iigang gfunde hät i d Schpraach vo de Gebildete i Düütschland. No am Aafang vom 20. Jahrhundert hät s Zungespitze-R i de meischte Teil vo Düütschland vorgherrscht. No hüt überwiegt s viilerorts i dr Schpraach vo dr ältischte Generation vo ländliche Schprecher, während jüngeri Schprecher s Zäpfli-R verwendes. Daas gilt u.a. für wiiti Teil vo Norddüütschland, Hesse und Weschtfale. Zu dene Gebiet, wo au i dr Schpraach vo dr ältischte Generation vo ländliche Schprecher numme als Zäpfli-R vorchunnt, ghöred di gröschte Teil vo Sachse, Thüringe, Baden-Württemberg und s Rhyland sowie der Grossruum Berlin. Es retroflexes ("amerikanisches") [ɻ] findt sich schtellewiis i düütsche Dialekte, wird aber praktisch überall i dr Schpraach vo dr jüngere Generation hüt durs uvulare R ersetzt. Biischpiilhaft seiged da s weschtliche Mittelhesse, Teil vom Siegerland und s Wittgensteiner Land, dr Oberharz und dr dur d Vertriibig nach em Zweite Weltchrieg verlorengangeni schlesischi Dialekt gnännt. Di meischte Schpraache kenned di uvulari Variante vom R nöd. Folgendi europäischi Schpraache kenned s uvulare R entweder als eini vo mehrere mögliche Realisatione vom Phonem /r/ oder als di einzig möglich Uusspraachwiis: Französisch, Dütsch, Niederländisch, Luxemburgisch, Dänisch un Schwedisch. Im Englische isch es bis vor einige Jahrzehnte im Dialekt vo Northumberland vorchoo; die Uusschpraach isch als "Northumbrian burr" bezeichnet worde. D'iberische Sproche (Spanische, Portugiesisch, Katalanisch usw) un s'Albanische kennt zwei R-Phonem /r/ un /ɾ/. /ɾ/ isch en einfach grollte alveolare Vibrant mit eim Zungeschlag, /r/ als mehrfach grollte alveolare Vibrant. Als Luut ghört s R mit em L i d Klass vo de Liquide. Herkunft
Im proto-semitische Alphabet hät dr Buechschtabe s Profil vomene menschliche Chopf dargschtellt. Im phönizische Alphabet isch dr Chopf schtarch schtilisiert worde. Dr Buechschtabe hät de Name Resch (Chopf) überchoo und isch für de Luutwert [r] gschtande. I s griechische Alphabet isch das Resch under m Name Rho übernaah worde. Mit dr Zit isch das Rho abgrundet worde und mit em Wechsel vo dr Schriibrichtig hät au de Buechschtabe d Orientierig gwechslet. Mängisch isch s Rho au mit eme churze Aasatz under dr Rundig gschrieben worde, die Modifikation isch jedoch nöd i s griechische Alphabet uufgenaah worde. I s etruschkisch Alphabet isch das Rho als R übernaah worde. Au d Etrusker händ de Buechschtabe zum Teil mit, zum Teil ohni Aasatz gschribe. Wo d Römer s etruschkische Alphabet übernaah händ, händ si d Version mit Aasatz verwendet, um s vom P underscheide z chönne. Dr Aasatz isch mit dr Zit gwachse und bis zur römische Antike bis zur Grundlinie vom Buechschtabe verlängeret worde. Au isch dr Buechschtabe wie im Griechische dreiht worde, um ihn a d Schriibrichtig vo links nach rechts aazpasse. Bedüütige
Weblinks
Commons: R – Witeri Mulitimediadateie zum Artikel
Lueg au: Abchürzig, Akronym, aafangend mit em Buechschtabe R oder r Dr Artikel basiert uf ´ra freie Ibersetzung vum Artikel „R“ us dr dytsche Wikipedia. |
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