Schweiz

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Schwiizerischi Eidgnosseschaft
Flagge der Schweiz
Wappen der Schweiz
(Details) (Details)
Amtsschpraach Dütsch, Französisch, Italiänisch und Rätoromanisch
Hauptschtadt Bern
(Wobii zbemerke isch, dass d'Schwiiz kei Haupt-, sondern e Bundesstadt hett)
Schtaatsform halbdirekti Demokratie, Bundesstaat
Schtaatsoberhaupt und Regierigschef Bundesrat Pascal Couchepin (FDP) (Primus Inter Pares vum Bundesroot
Flächi 41'285 km²
Iiwohnerzahl 7'554'661 Persoone (Juli 2007)
Bevölkerigsdichti 176 Einwohner pro km² Iiwohner pro km²
Währig 1 Schwiizer Franke = 100 Rappe
Gründig 1. Auguscht 1291
Nationalhymne Schwiizerpsalm
Ziitzone MEZ
Kfz-Kennzeiche CH
Internet-TLD .ch
Vorwahl +41

D’ Schwiizerischi Eidgnosseschaft (franz. Confédération suisse, ital. Confederazione Svizzera, rätoroman. Confederaziun svizra, latynisch Confoederatio Helvetica), churz: Schwiiz, isch en Staat in Mitteleuropa. De Name Schwiiz chunnt vom glychnamige Kanton.

D'Schwiiz lyt zwüschem Bode- und Gänfersee, em Alperhy und em Jura, em Hoch-Rhy und em Südrand vo de Alpe. Si gränzt im Norde a Dütschland, im Oschte a Liechtestei und Ööschtriich, im Süüde a Italie, und de Nochbar im Weschte heisst Frankriich.

Inhaltsverzeichnis

Zämmefassig

  • Bruttoinlandsprodukt (BIP) 48'048 Franke (CHF) pro Chopf, dademit isch d’Schwiiz eis vo de riechschte Länder uf de Wält.
  • Sitem 10. September 2002 isch d’Schwiiz bi de Vereinte Natione deby.
  • D’Schwiiz isch neutral.
  • Läbenserwartig: 73.2 für Alli, 71.9 für Männer, 74.8 für Fraue. (WHO, 2001)
  • Öppe 43% vo de Schwiizer sind römisch-katholisch, 38% sind evangelisch-reformiert, 11% ohni Zueghörigkeit, 3,3% Moslem und 0,2% jüdisch.
  • S’Länderchürzl isch "CH" (latynisch: Confoederatio Helvetica).

D’Landschaft

D’Schwiiz hät eso schöni Bärgä, wüû vor Millione vo Jahr di afrikanäschi Plattä uf di eurasäschi Plattä zämätätscht isch. Es hätt füüf geografischi Rüüm, wo o vom Wätter här sehr underschidläch chöi si:

S Matterhorn, Valais (Oberwallis)

Drisg Prozännt vom Land isch Wald. Am meischte hets Nadelbäum. Die schützet d’Bevölcherig vor Lawine und es hätt denn immer no gnueg für schöni Wienachtsbäum. Es git sogar es Gsetz wo seit, dassmä nid meh tarf houzä ausmä ämä angärä Ort umä ä Boum aapflanzet. Dür das Gsetz u wägdä Ökoflächine nimmt di Gsammtwaudflächi im Momänt zuä.

Näbdä Bärgä u Wäuder het d Schwiz o viu Seeä u Flüss. Mi seit o, das d Schwiz ds Wasserschloss vo Europa isch. Dases soviu Wasser het, het d Schwiz dä Bärgä u Gletscher ds verdankä.

Di grösstä Seeä si: Gänfersee, Bodäsee und Nöiäburgersee

und di grösstä Flüss si: Rhii, Aare u Rhone.

D Landschaft wird dür d Mönschä starch veränderet. Früächer si riisegi Wäuder grodet wordä um Landwirtschaft betribä z chönnä. Hät mä das nid gmacht wär di ganzi Schwiz ei zämähängend Waud, abgseh vom Tessin.

Hüt wärdä vorauem Landwirtschaftsflächinä veränderet, verbout um gnau z si. Aus Richtwärt seitmä, dass jedi Sekundä ei Quadratmeter Land verbout wird.

Kanteen

D'Schwiiz isch geografisch in 26 Kanteen unterteilt (noch anderer Zellig 23, will die beide Basel, Appizäll und Unterwalde sogenannti "Halbkantön" sin - das hett aber, usser in es paar politische Gebiet, ke witeri Bedytig). Die Kantön sin lut dr Bundesverfassig grundsätzlig souverän, usser dert, wo d Verfassig eppis anders seit. Das heisst, dass jede Kanton eigentli e eigene Staat isch und allis fyr sich sälber reglet. Nur ebbe dert, wo dr Bund (also die ganz Schwiiz) eppis fyr alli greglet hett, sin d'Kanteen bunde. Das isch hytte in relativ vielne wichtige Bereich dr Fall. Trotzdäm hän d Schwiizer Kanteen no viel z'sage, verglichbar mit de Bundesstaate in Amerika (USA).

Lischte vo de 26 Kanteen

Die Lischte entspricht dr offizielle Reihefolg noch de 8 bzw. 13 alte Ort (lueg Schwiizer Gschicht). D Näme vo de Kanteen und Hauptstedt sin im jewilige Dialäkt/Sproch (in de jewilige Diäläkt/Sproche) vom Kanton, in Klammere und glai isch dr offizielli Name uff schriftdytsch. In Klammere und gross isch bi dytsche Kanteen dr umgangssprochlichi Name und bi wälsche Kanteen und em Tessin dr alemannisch Name.

Kürzel Wappe Name vom Kanton Bitritt zer Eidge-
nosseschaft
Hauptschtadt Yywooner
Flechi
Bevelkerigs-
dichti

Azahl Gemeinde Amts
sproche
ZH Wappen des Kantons Zürich Züri 1351 Züri 1'272'600
1'729
729
171 deu
BE Wappen des Kantons Bern Bärn/Berne 1353 Bärn/Berne 957'100
5'959
160
398 deu, fra
LU Wappen des Kantons Luzern Lozärn 1332 Lozärn 356'400
1'493
238
97 deu
UR Wappen des Kantons Uri Uri 1291 Altdorf 35'100
1'077
33
20 deu
SZ Wappen des Kantons Schwyz Schwyz 1291 Schwyz 137'500
908
150
30 deu
OW Wappen des Kantons Obwalden Obwaldä 1291 Sarnä 33'300
491
68
7 deu
NW Wappen des Kantons Nidwalden Nidwoude 1291 Stans 39'800
276
143
11 deu
GL Wappen des Kantons Glarus Glaris 1352 Glaris 38'200
685
56
27
deu
ZG Wappen des Kantons Zug Zog
1352 Zug 106'500
239
440
11 deu
FR Wappen des Kantons Freiburg Fryburg/Fribourg 1481 Fryburg/Fribourg 254'000
1'671
149
182 deu, fra
SO Wappen des Kantons Solothurn Soledurn 1481 Soledorn 247'900
791
313
126 deu
BS Wappen des Kantons Basel-Stadt Baaselschtadt 1501 Baasl 185'600
37
5'046
3 deu
BL Wappen des Kantons Basel-Landschaft Basellandschaft (Baaselbiet) 1501 Lieschtel 266'100
518
513
86 deu
SH Wappen des Kantons Schaffhausen Schaafuuse 1501 Schaafuuse 73'800
298
248
33 deu
AR Wappen des Kantons Appenzell Ausserrhoden Appezell Ossärodä 1513 Härisu/Troge 4
(Herisau/Trogen)
52'600
243
217
20 deu
AI Wappen des Kantons Appenzell Innerrhoden Appezell Innärodä
1513 Appezell 15'200
173
87
6 deu
SG Wappen des Kantons St. Gallen Sanggalle 1803 Sanggalle 460'000
2'026
227
89 deu
GR Wappen des Kantons Graubünden Graubünda (Bündnerland)/ Grischun/Grigioni 1803 Khur/Cuira/Coira 187'800
7'105
26
208 deu, rm, ita
AG Wappen des Kantons Aargau Aargau 1803 Aarau 569'300
1'404
403
231 deu
TG Wappen des Kantons Thurgau Tuurgau 1803 Frauefeeld 234'300
991
235
80 deu
TI Wappen des Kantons Tessin Ticino (Tessin) 1803 Bellinzona (Belänz) 322'300
2'812
114
201 ita
VD Wappen des Kantons Waadt Vaud (Waadt) 1803 Lausanne (Losann) 654'100
3'212
205
382 fra
VS Wappen des Kantons Wallis Wallis/Valais 1815 Sittu/Sio 291'600
5'224
55
158 deu, fra
NE Wappen des Kantons Neuenburg Neuchâtel (Nöieburg) 1815 Neuchâtel (Nöieburg) 168'400
803
209
62 fra
GE Wappen des Kantons Genf Genève (Gämf) 1815 Genève (Gänf) 430'600
282
1'520
45 fra
JU Wappen des Kantons Jura Jura (Jura) 1979 Delémont (Dälsbrg) 69'100
838
82
83 fra
CH Wappe vor Schwiiz Schwiiz/Suisse/Svizzera/Svizra   Bärn/Berne/Berna/Berna (Bundesstadt) 7'459'100 41'285 174 2'773 deu, fra,
ita, rm

Bemerkige:

In Klammere bi Ywooner, Flechi und Dichti stoht jewyls dr Rang.
Stand: 31. Dezämber 2005, Bundesamt fyr Statistik
km²
Yywohner pro km², Stand 2000
Härisu isch Sitz vor Regierig und em Parlamänt, vo Juschtiz und Polizei isches Troge
Stand: 1. Januar 2005
bis do ane: Die acht alte Ort
bis do ane: Die Drizää alte Ort

Regione

Di siebe Regione vum Bundesamt für Statistik sind:

Oschtschwiz: Kantön St. Gallä, Thurgau, Appenzell Innerrhode, Appenzell Usserrhode, Glarus, Schaffhuse, Graubünde

Züri: Kanton Züri

Zentralschwiz: Kantön Uri, Schwyz, Obwalde, Nidwalde, Lozärn, Zug

Nordwestschwiz: Kantön Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau

Espace Mittelland: Kantön Bärn, Solodurn, Friburg, Nöieburg und Jura

Région Lémanique: Kantön Gänf, Waadt und Wallis.

Ticino: Kanton Tessin

I der Umgangssprach wird d'Zentralschwiiz als Innerschwiiz bezeichnet. De Region zwüsche Bärn und Züri seit me ou Mittelland und dr französischsprächende Teil vor Schwiiz isch under em Name Romandie, Wälschland oder Weschtschwiz bekannt.

Schtedt

D'Schwiiz hed gmäss Verfassig kei Hauptschtadt, sondern e sognennti Bundesschtadt und das isch Bärn. Die gröschti Stadt im Land isch abr Züri, wo öppe knapp 370'000 Ywoner het. Züri bezeichnet sech gärn als heimlichi Hauptstadt vor Schwiiz, und es git schynts immer wider Usländer, wo gloube, Züri syg würklech d Houptstadt. E witere Grund näb dr Grössi isch natürlich, dass Züri dr Handelsmittelspunkt vo dr Schwiiz isch.

Lüüt

Schprôche

Verbritig vu de Landessproche in d´Schwiz (2000)

In dr Schwiiz gits vier offizielli Schprôche, und zwor Dütsch (in dr Dütschschwiiz), Französisch (in dr Romandie/ Welschland), Italiänisch (im Tessin, im Misox, im Bergell, im Calancatal und natürlich im Puschlav) und Rätoromanisch (in Graubünden). Z Dütsch wo ir Dütschschwiiz gredt wird isch aber chli speziell. Es isch d Schwizer Dialäktform vom Allemannische u heisst Schwiizerdütsch. D Unterschiid zum Hochdütsche si zimlech gross u di meischte Dütsche verstö Schwiizerdütsch chuum.

Wemä ahand vo däne Artikel au märkt, sind die einzelne Dialäkt sehr underschiedlich und zum Teil au innerhalb vom Kanton nid gliich. Einzelni Begriff händ sich i dä Dörfer ignischtät und händ sich chöne über d Generatione hinwäg bewahre. Äs cha also durchuus moll vorchoo, dass sich d Düütschschwiizer undäränand nid verschtönd. Bsunderi Schwierigkeite bereitet für Unkundigi dä Walliser Dialäkt und einzelni Begriff zum Biischpill usäm Bernischä, Solothurnische oder Appizöllische.

Verschiedäne Umfrooge z'grund sind sowohl dä Bündner als au dä Bärner Dialäkt bi dä Schwiizer beliäbt.

Trotz de villne Dialäkt verstöhnt sich die verschidne Dütschschwiizer unterenand, allerdings mit einere Usnahm: Vili Dütschschwiizer hän Müeh mit em höchschtalemannische "Wallissertiitsch".

Politik

D Schwiiz isch e föderalistisch organisierti Direkti Demokratie. Si isch usserdäm e neutrals Land.

Parlamänt

D Schwiiz het es Parlamänt mit zwöi Chammere. Dr Nationalrot wo sött s Volk röpresentiere und dr Ständerot wo sött d Kantön röpresentiere. D Nationalröt wärde vom Volk i de Kantön gwählt, drbi chamme i de grössere Kantön me Lütt wähle als i de chlinnere. Im Nationalrot sitze 200 Lüt, är wird alli 4 Johr im Proporz gwählt, dass heisst dr Stimmateil wo d'Parteie händ, sött so genau wie möglich i d'Azahl Sitz fliesse. Im Ständerot git's 46 Abgordneti, un i ihn sändet alli Kantön zwöi Ständeröt, numme die sogenannte Halbkantön sände eine. D Ständeröt wärde überall vom Volk gwählt, dass müesst aber nit e so si. Usser im Jura (Proporz) wärde d Ständeröt überall im Majorz gwählt, dass heisst die Kandidate wo im erste Wahlgang s'absolute Mehr hei oder im zweite Wahlgang am meischte Stimme gmacht hei, si gwählt.

Bundesrat

D Exekutive vor Schwiiz esch de Bundesrat, er wird vor Vereinigte Bundesversammlig gwählt, dass isch e Versammlig fo allne National- und Ständeröt. Im Bundesrot hets sibe Lüt, wo alli glichi Rächt hei. Jede fode sebe Bondesröt het es Departemänt onder sech ond esch för en bestemmte Berych zueständig. Es git ke Präsidänt, aber dr Bundespräsidänt, wo Staatsgescht empfoht und zu Neujohr und am erste Ougust Rede het.

Im Momänt regierid disi Bundesröt:

Gschicht

Houptartikel: Schwizer Gschicht

100 vor Christus: D'Helvetier u d'Räter u d Lepontier, keltischi stämm läbä im Gebiet vor hütige Schwiiz. -> de latinisch name vor Schwiiz: Confoederatio Helvetica, und s'outozeiche CH chöme vo dert.

nach 58. vor Christus:Nach der niderlag gäg de Cäsar wirt d'Schwiiz e römischi provinz mit dr houptstadt Aventicum (Avenches, ligt zwüsche Murte u Yverdon), witeri städt us derä zit: Vindonessa (Windisch), Augusta Raurica (Kaiseraugst), Turicum (Züri)

nach 400: Iwanderig vo Alemanne (->Dütsch, bzw. Alemannisch redendi gebiet) u Burgunder (französisch redendi gebiet)

nach 500: D'Schwiiz isch en teil vom Fränkische Riich, spöter g'hörts zum Heilige Römische Riich dütscher Nation.

1291: Noch de Legende, wo dur em Schiller sim Tell-Drama i d'Weltliteratur iigange n'isch, wird mit em Rütlischwur vo de Lüt vo Uri, Schwyz u Unterwalden än Bund geschlosse.

nach 1300: Dür bitritt, Eroberige und Allianze wachst d'Schwiiz immer witer und nimmt allmählich d'Form von äme komplizierte Gebilde a, wo sich us 13 mehr oder weniger glichberechtigte "Orte", verschiedne "Zuegwandte Orte" mit Zweitklassrecht und schwer uusplünderete Untertanegebiet zämesetzt.

1499: Will d'Eidgenosse Riichsreforme ablehned, chunnt's zum Schwobechrieg (die Dütsche säged "Schweizerkrieg"). Noch empfindliche Niiderlage vo de Riichstruppe git's än Friedesschluss, und d'Schwiiz isch faktisch nüme Riichsgebiet.

1525: Züri füehrt unterem Zwingli d'Reformation ii. Sie fallt au i anderne Gebiet uf fruchtbare Bode, vor allem i de Städt, wo ökonomisch scho entwickleter sind oder wo si dezue benützed, sich vo geistliche Obrigkeite los z'werde. Es chunnt 1531 zu mene entscheidende Waffegang zwüsched de katholische und de reformierte Ort, wo e militärische Misserfolg für die Reformierte isch und zur Stabilisierig vom bedrängte katholische Iifluss füert.

1648: Im Westfälische Friede wird d'Souveränität vo de Schwiiz vo de Grossmächt au de jure anerkannt.

1653: Im Buurechrieg lehnt sich d'Landbevölkerig gäge d'Patrizierherrschaft vo mehrere Stadtorte uuf und pocht uf alti Rächt. Noch vortüüschter Verhandligsbereitschaft wird ihri Guetgläubigkeit uusgnutzt und 's schlecht uusgrüschtete Buureheer vo Zürcher Truppe uufgribe. D'Afüerer, der Ämmetaler Niklaus Leuenberger und dr Äntlibuecher Christian Schibi, wärded mit em Tod bestraft. Die aristokratisch Herrschaft i de Stadtort festiget sich i de Folg immer meh und steigeret sich is Gottesgnadetum vo de "gnädige Herre".

1798: Bsetzig dür französischi Revolutionstruppe. Sie träffed kei nennenswerte Widerstand aa, wenn mer emol vo Nidwalde abgseht. D'Ziit isch riif für Veränderige. Es hät i dr zweite Hälfti vom 18. Johrhundert im ganze Gebiet vo de Schwiiz verschiedeni Uufständ und Rebellione gäge d'Obrigkeite geh gha, wo aber immer bluetig nidergschlage worde sind. Noch em französische Vorbild wird die Helvetisch Republik als Zentralstaat bildet. Sie füert wichtigi Neuerige, vor allem im Bildigswese ii, findet aber vo ihrer zentralistische Struktur her noch em Abflaue vo de erschte revolutionäre Stimmig nüme sehr viel Akzeptanz. Sie hät immer meh müe, d'Ornig uufrecht z'erhalte.

1803: Mediation vom Napoleon. Dä Kaiser bruucht für sini Grossmachtpolitik en stabile Vasallestaat. Er verordnet drum de Schwiiz wieder ä föderali Struktur. S'Fricktal wird vo Vorderöstriich trennt und em neue Kanton Aargau zuegschlage.

1815: Restauration. D'Patrizier chömed nach de Niederlage vom Napoleon und em Wiener Kongress wieder a d'Macht zruck und versueched die alte Zueständ wieder herzstelle. Gänf, s'Wallis und Neueburg wärded schwiizerischi Kantön, wobii Nöieburg bis zu de Revolution vom ärschte März 1848 gliichzytig no Bsitz vom König vo Pröisse bliibt. S'ehemalig Bistum Basel - dr aktuell Kanton Jura und dr Bärner Jura - chunnt zu Bärn und Basel. Graubünde verlürt sis ehemalig Untertanegebiet Veltlin mit dä Grafschafte Worms und Cleven endgültig.

1830: Regeneration. Z'Paris isch Revolution, und au i der Schwiiz reget sich wieder Freiheitsbesträbige. I Kantön vo ehemalige Untertanegebiet wie Aargau oder Thurgau, aber au i de Landschaft vo Stadtkantön bildet sich Volksbewegige, wo allgemeini Bürgerrecht fordered. Es chunnt i mehrere Kantön zu Umwälzige. D'Basler Landschaft moblisiert gäge Truppe, wo vo de städtische Herre gschickt werded, schloht sie und rüeft än eigne Kanton us.

1848: D'Mehrheit vo de liberale Kantön gründet dä hütig Bundesstaat, nachdem im Sonderbundschrieg die konservative Kantön zwunge worde sind, die neu Verfassig aznäh. Hauptstadt wird Bärn.

1857: Im sogenannte Neueburger Handel verzichtet Preusse endgültig uf Neueburg, wo siit 1815 gliichzitig Schwiizer Kanton und preussisches Fürschtetum gsi isch. Die preussische Vögt sind aber scho 1848 dur en Sturm vo de Lüt us de Jurahöchene ufs Schloss vertriebe worde.

1918: Di sozial Not wird i de Schwiizer Arbeiterschaft noch entbehrigsriiche Kriegsjohr immer grösser. Sie mündet im November in än Generalstreik. Gforderet wärded soziali Verbesserige wie d'Iifüerig vonäre Altersversicherig und äs gerächters Wahlsystem fürs Parlament. De Bundesrot hät Truppe gäg die Streikende uufmarschiere loh, und es hät au Totni geh.

1978: Noch emene driisgjöörige Champf - zum Teil au mit nöd ganz legale Mittel - nimmt s'Schwiizer Volk inere Volksabschtimmig d'Gündig vom Kanton Jura aa. Di drai nördliche Bezirk vom ehemaalige Bärner Jura - Delémont, d'Fraibärge und Porrentruy - bilde jetz de sächsezwazigscht Kanton vo dr Schwiiz. S'Bezirk Laufe wird schpööter em Haubkanton Basel-Landschaft zuteilt.

Allmänd

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